KPIs – Welche du wirklich kennen solltest – Teil 2

KPIs - Welche du wirklich kennen solltest - Teil 2 - SEO & SEA

Mit diesen KPI verstehst du deine Kund*innen besser und wirst noch erfolgreicher!

Willkommen zum 2. Teil unserer KPI Reihe. Im ersten Teil haben wir über die grundlegenden Key Performance Indicators gesprochen. Die wichtigste KPI ist neben der Conversion Rate, die Costs per Conversion, Anzahl der Conversions, sowie der Return on Investment.
Falls du den ersten Teil noch nicht gelesen hast: hier entlang.

Kommen wir nun aber zu den entscheidenden Kennzahlen für SEA & SEO.

1. SEA KPIs – die grundlegenden Kennzahlen kurz erklärt

Kaum ein anderer Marketingkanal ist so gut messbar, auswertbar und durch den Algorithmus automatisierbar wie SEA. Wie viel du aus der Hand gibst, entscheidest aber immer noch du. Um diese Entscheidung richtig treffen zu können, solltest du die folgenden Kennzahlen betrachten.

Hier findest du mehr darüber, wie dir conversion-optimierte Slider bei der Performance-Optimierung helfen können und wie du sie optimal nutzt.

CTR (Click-through-Rate)

Diese KPI zeigt dir, wie viele Menschen, die deine Ad gesehen haben, auch geklickt haben.
Eine hohe CTR spricht für die Aussagekraft deiner Ad-Inhalte passend zu den Suchbegriffen. Vergiss hierbei aber nicht, dass zum Beispiel auch die Position in der deine Ad ausgespielt wird Einfluss auf deine CTR hat.
Wichtig außerdem: Behalte immer die Verweildauer und / oder die Conversionrate im Auge. Die beste CTR bringt dir nichts, wenn Nutzer*innen nicht das auf deiner Webseite finden, was sie erwarten oder suchen.
Rechnung: Anzahl Klicks / Anzahl Impressionen

CPC (Costs per Click)

Diese KPI zeigt dir, wie viel dich im Durchschnitt ein Klick auf deine Ad kostet. Dieser Wert ist in der Regel nur wirklich interessant, wenn du deine Kampagnen nicht mit einer Ziel-CPA automatisiert aussteuerst. Ein höherer CPC in der Auktion bringt dir einen Wettbewerbsvorteil und eine meist höhere Position.
Rechnung: Kosten / Anzahl Klicks

Vergiss nicht aber auch hier nicht die Conversionrate im Blick zu behalten. CR und CTR optimal aufeinander abzustimmen bringt dich einer erfolgreichen Performance näher. Als Faustregel gilt: Hast du deine CTR optimiert, widme dich im nächsten Schritt der CR also die Webseite und Fragebogen-Optimierung. Das bedeutet testen, testen, testen. Was du beim Testen & Optimieren alles beachten musst, haben wir hier auf einen Blick für dich zusammengefasst: A/B Testing: Die wichtigsten Fragen und Antworten auf einen Blick!

Anteil an möglichen Klicks

Diese KPI zeigt dir deinen Anteil der erzielten Klicks an der maximalen Anzahl, die vermutlich möglich wäre. Sie zeigt dir zusätzlich, ob du das Potenzial bereits voll ausschöpfst. Das ist auch abhängig von deinem Targeting, Budget, Freigabestatus und den Geboten.
Rechnung: Anzahl der Klicks / geschätzte maximale Anzahl an möglichen Klicks

Optimierungsfaktor

Diese KPI wird von Google als Faktor angegeben und ist ein Schätzwert zur Leistung deines Google Ads-Kontos. Mit Werten zwischen 0 % und 100 % wird dir angezeigt, ob du bereits das größtmögliche Potenzial ausschöpfst oder ob noch Luft nach oben ist.

Vergiss nicht, die entsprechenden entsprechenden Setup Einstellungen vorzunehmen, nur dann kannst du auch die korrekten Daten tracken. Wie genau du das umsetzt kannst und worauf du achten musst, findest du in unserem Helpcenter erklärt.

2. SEO KPIs

Sowohl eine klare Zieldefinition als auch Messbarkeit fallen hier ein wenig schwerer. Wir zeigen dir trotzdem einige KPI, die dir helfen können deine SEO Performance zu tracken und zu optimieren.

Keyword-Rankings

Das Ranking deiner Keywords wird häufig als Erfolgs-KPI schlechthin gesehen und zeigt die Position deiner Webseite zu einer bestimmten Suchanfrage an. 
Du solltest diesen Wert am besten mit deinem Traffic und deinem Umsatz zusammen betrachten, um zu sehen wie erfolgreich deine SEO Strategie ist.

CTR (SEO)

Für viele Keywords findest du in der Google Search Console eine CTR. Deine Seitentitel und Meta Description haben darauf Einfluss. Außerdem hast du die Möglichkeit durch die Nutzung von Feature Snippets in Google.de deine CTR zu optimieren.
Rechnung: Anzahl Klicks / Anzahl organische Suchergebnisse

Domain Trust

Hier wird bewertet, wie vertrauenswürdig und qualitativ hochwertig deine ein- und ausgehenden Links sind.
Der Domain Trust Wert ist eine Kennzahl für die Qualität der ausgehenden und eingehenden Links der Website. Diese KPIs werden auch von verschiedensten SEO Tools erhoben.

User Signals

Schau dir genauer an, wie sich deine Nutzer*innen auf deiner Webseite bewegen. Aufschluss geben dir hier insbesondere Verweildauer und Bounce Rate.
Zu schlechte User Signals wirken sich sehr wahrscheinlich negativ auf dein Ranking aus, da dem Algorithmus signalisiert wird, dass auf deiner Seite nicht das gefunden wurde, was gesucht wurde und sollte damit aus doppelt gutem Grund von dir im Auge behalten werden. Um die User Signals zu verbessern kannst du entweder dein Keyword ändern oder den Inhalt auf deiner Seite besser und passender zu deinem Keyword füllen, sodass die User sich wirklich richtig abgeholt fühlen.

Seiten Index

Hier siehst du, wie viele deiner einzelnen Seiten der Webseite bei Google indexiert sind. Das ist wichtig, da nur diese auch ranken können.
Werden mehr indexierte Seiten angezeigt, als die Webseite besitzt, sind das doppelte Inhalte, was sehr schlecht für dein ranking ist. Ist der Index kleiner, sind scheinbar einige Seiten nicht von Google auffindbar. Auch das sollte natürlich möglichst schnell behoben werden, damit du dein Ziel eines guten Seiten Indexes erreichen kannst.

3. Zu guter Letzt: Nicht in KPI Schubladen denken!

Klar, es gibt für jeden Kanal unterschiedliche KPIs, die wichtiger sind als für andere. Verliere aber nie den Blick über die Gesamtsituation und versuche die Zusammenhänge zu verstehen. Deine CTR ist gestiegen – eigentlich super. Aber dein Umsatz bei gleichbleibender Reichweite stagniert oder sinkt sogar? Vielleicht versprichst du das falsche in deiner Ad oder die Nutzer*innen finden nicht sofort was sie brauchen? Dann setze hier an und verbessere die Customer Journey. Zum Beispiel mit optimierten Online-Fragebögen oder personalisierter Ansprache kannst du das super einfach machen. Hier erfährst du mehr darüber.

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